Kategorie: Norwegen 2017

08 Okt

Die Lofoten – einer der magischsten Orte auf der Welt

Erik Peters / Norwegen 2017 / / 0 Comments

Ich kann gar nicht beschreiben, wie aufgeregt ich war, als ich nördlich des Polarkreises an Deck der Fähre von Bodø nach Moskenes stand und plötzlich die Lofoten am Horizont auftauchten. Die Inselgruppe im Nordatlantik mit ihren hohen Bergen, den weißen Sandstränden und den malerischen Fischerdörfern zählt für mich ganz eindeutig zu den schönsten Orten auf der Welt. Schon seit langer Zeit hege ich den Wunsch, diesen Ort mit dem Motorrad zu bereisen. Endlich ist es soweit! Ursprünglich hatte ich geplant drei Tage zu bleiben. Schon als ich von der Fähre rollte war mir jedoch klar, dass es ein paar Tage mehr werden könnten…

08 Okt

Aus dem Meer direkt auf den Teller…

Erik Peters / Norwegen 2017 / / 0 Comments

Es ist Jahrzehnte her, dass ich das letzte Mal eine Angel in der Hand hatte (als Kind stand ich beinahe jedes Wochenende am Tüschebachsweiher in NiederFISCHbach 🙂 ) Entsprechend überrascht war ich, wie gut die Handgriffe doch noch saßen, als ich meine neue Supermarkt-Angel das erste Mal ausgeworfen habe. Da man an Norwegens Küsten überall kostenlos und ohne Schein Fische fangen darf (man sollte aus Respekt vor den Tieren schon wissen, was man tut!), waren die ca. 50 Euro, die ich für das Ding bezahlt habe eine echt gute Investition.

Ps: zu dem ständigen Geruch von Lagerfeuer ist nun eine neue Duftnote hinzugekommen…

08 Okt

Eine Motorradwoche ganz nach meinem Geschmack

Erik Peters / Norwegen 2017 / / 0 Comments

So, da bin ich wieder. Zurück aus der Einsamkeit. Noch immer hängt der Geruch von Lagerfeuer in meinen Klamotten und das Motorrad strotzt vor Dreck – sichere Indizien dafür, dass eine gute Zeit hinter mir liegt. In den vergangenen Tagen hatte ich die Gelegenheit, Norwegen von einer besonders schönen Seite kennenzulernen: mittendrin, dort, wo man keine Reisebusse und kaum Wohnmobile trifft. Anders als in „Fjordnorwegen“, wo man aufgrund der vielen Touristen und der Topographie nur begrenzte Möglichkeiten zum Wildcampen hat, war es in Zentralnorwegen überhaupt kein Problem, tolle Lagerplätze zu finden. Vielleicht habe ich auch gerade wegen dieser Einsamkeit die Zeit so sehr genossen. Am besten haben mir natürlich die zahlreichen Schotterpisten gefallen, die ich in dieser Zeit erkunden konnte.

Hier meine drei Favoriten: 1. Einunndalen (wie genau die Strecke dort heißt, weiß ich gar nicht. Einunndalsvegen?) 2. Aursjøvegen 3. Jotunheimvegen

Auf die anderen Strecken werde ich dann in meinem geplanten Film näher eingehen… 🙂

Mittlerweile bin ich wieder an der Küste angekommen und setze meinen Weg in Richtung Norden fort.

08 Okt

Besuch am eisig-blauen Nigardsbreen

Erik Peters / Norwegen 2017 / / 0 Comments

Der Nigardsbreen ist eine Zunge des Jostedalsbreen, der wiederum der größte Festlandgletscher Europas ist. Wer einen großartigen Halbtagesausflug machen möchte, dem lege ich diesen Ort ans Herz. Allerdings empfehle ich, vor 10 Uhr dort anzukommen, dann startet nämlich das erste Boot in Richtung Abbruchkante (Hin- und Rückfahrt nur ca. 6 Euro). Als einer der ersten kann man den beeindruckenden Ort noch in aller Ruhe genießen. Ab Mittag kann es dann ziemlich voll werden. Wer will kann auch an einer Gletschertour teilnehmen, was mir persönlich aber zu touristisch war. Auch so kommt man dort auf jeden Fall auf seine Kosten.

 

08 Okt

Wahnsinn! Kreisverkehre tief unter der Erde…

Erik Peters / Norwegen 2017 / / 0 Comments

Womit wir noch ein letztes Mal beim Thema Tunnel wären. Einen Kreisverkehr tief unter der Erde, das habe ich selbst in Japan nicht gesehen. Man stelle sich ein solches Bauvorhaben in Köln vor… Wahnsinn!

Trotzdem, ich bleibe dabei: lieber oben rum als unten durch… Oftmals werden die alten Strecken, die mit dem Tunnel in Vergessenheit gerieten auch als „historic route“ bezeichnet. Wenn man ein solches Schild sieht – unbedingt folgen…

08 Okt

Ein kostbares Bier auf diesen genialen Lagerplatz!

Erik Peters / Norwegen 2017 / / 0 Comments

In einigen Berichten über Norwegen las ich vor dieser Reise, dass die Autoren ganz wild darauf waren, durch den 24 Kilometer langen Lærdalstunnel zu fahren. Was viele scheinbar nicht wussten: genau über diesem Tunnel (nur ein langes Loch) verläuft die Fv243, eine der schönsten Straßen Norwegens. Entlang der „Schneestraße“, norw. „Snøvegen“ habe ich auch diesen traumhaften Lagerplatz gefunden. Den Tunnel bin ich am nächsten Tag auch noch gefahren, aber nur, um den Snøvegen noch einmal zu genießen… 🙂

Darauf ein kostbares Pils! Prost oder besser Skål…

08 Okt

Die Norweger sind ein ungemein freundliches Volk…

Erik Peters / Norwegen 2017 / / 0 Comments

Auch wenn ich die Norweger als ein wenig kühler und zurückhaltender, als beispielsweise die Iren beschreiben würde, so habe ich in der kurzen Zeit doch bereits einige wundervolle Menschen getroffen. Ich wurde zum Essen eingeladen, zum Bier (in NORWEGEN!!!!) und in mehreren Städten wurden mir sogar Übernachtungsmöglichkeiten angeboten. Am meisten habe ich mich über einen Angler gefreut, der mir auf dem Campingplatz am ersten Ab…end seinen „Glücks-Köder“ schenkte, mit dem ich, so sagte er, die größten Lachse fangen würde…

Wenn ich dann auf Parkplätzen der verschiedenen Sehenswürdigkeiten anhalte, geht die Freundlichkeit weiter. Immer wieder fragen mich überfreundliche Chinesen, die gefühlt zweitgrößte Touristengruppe hinter den Deutschen, ganz aufgeregt nach einem Foto. Ob das wohl am Bart oder dem coolen Mopped liegt?

08 Okt

Stairway to heaven – oder die längste Holztreppe der Welt…

Erik Peters / Norwegen 2017 / / 0 Comments

Den Preikestolen am Lysefjord kennt jeder. Da ich keine Lust hatte, diesen Felsvorsprung mit hunderten anderen Touristen zu erwandern, habe ich mir ein alternatives Ziel ganz in der Nähe ausgesucht, das nur die aller wenigsten kennen: die 4.444 Treppenstufen von Flørli. Der absolute Knaller! 🙂 J In einem stillgelegten Wasserkraftwerk am Ufer des Lysefjordes, das nur mit der Fähre zu erreichen ist, haben zwei Holländer ein tolles Hostel eingerichtet. Man kann dort wahlweise zelten oder aber in einem der 100 Jahre alten Holzhäuser unterkommen. Die eigentliche Attraktion ist allerdings die 4.444 Stufen hohe Holztreppe, die einst für Wartungsarbeiten erreichtet wurde und entlang der alten Wasserrohre verläuft. Stufe um Stufe geht es den Berg hinauf. Eine echte Herausforderung, denn die Treppe will und will einfach nicht enden… :-)J

Oben angekommen wird man mit einer atemberaubenden Aussicht auf den Lysefjord belohnt. Ein unvergessliches Erlebnis, dass ich wärmstens weiterempfehlen kann!

08 Okt

Alle Welt redet vom Nordkap – warum fährt keiner ans Südkap?

Erik Peters / Norwegen 2017 / / 2 Comments

Der Leuchturm Lindesnes Fyr liegt am südlichsten Punkt des norwegischen Festlandes. Hier beginnt meine Reise, die mich in den nächsten Wochen durch Fjordnorwegen, entlang der Küste zum Nordkap (dies ist NICHT der nördlichste Punkt des Landes) führen wird. Auf dem kürzesten Weg wären dies 2.518 Kilometer. Ich denke, bei mir werden es ein paar mehr werden… Bei kaum einem anderen Ziel scheiden sich so die Geister…. Für viele Motorradfahrer ist das Nordkap das Traumziel in Europa schlechthin. Andere wiederum sehen darin nur eine überbewertete Touristenattraktion, um die zu erreichen man sich die Reifen eckig fährt. Lange Zeit zählte ich mich zu letzter Gruppe. Doch was bringen alle die Vorurteile, wenn man etwas nicht selbst gesehen oder erlebt hat. Vielleicht finde ich es ja großartig, dort oben an der Weltkugel zu stehen. Wer weiß? Mich würde Eure Meinung zum Nordkap interessieren. War es für die, die dort waren ein einmaliges Erlebnis oder bloß ein Reinfall. Steht es auch auf Eurer Liste?

Happy Trails!