Das Motorrad ist bereits weg… Unglaublich, wie einfach das war!!!

Erik Peters / Abenteuer Nordamerika, Reiseberichte / / 4 Kommentare

Diesem Moment habe ich mit Spannung und auch mit ein wenig Sorge entgegengeblickt. Für mich war es schließlich das erste Mal, ein Motorrad mit dem Flieger zu verfrachten. Umso überraschter bin ich, wie einfach und völlig unkompliziert das Ganze von statten ging.

Das Warten hat ein Ende...

Um 09:30 Uhr habe ich das Abfertigungsgebäude von „Leisure Cargo“ am Düsseldorfer Flughafen betreten und genau 27 Minuten später war ich wieder vom Hof – unfassbar, wenn ich das mit den bisherigen Erfahrungen vergleiche, die ich gesammelt habe, wenn ein Motorrad verschifft wird.

Ich musste nichts abbauen, nichts verpacken, die Ténéré auf keine Palette oder in eine Box zwängen. Ich musste weder Kopien noch Stempel besorgen und wurde vor allem nicht von Pontius zu Pilatus geschickt. Man war sogar freundlich… Ich habe lediglich das Motorrad hingestellt, meine Frachtpapiere, die ich zwei Wochen zuvor zugeschickt bekommen habe abgegeben, eine Unterschrift geleistet und schon war ich fertig. Einfach so. Unfassbar…

In diesem Zusatnd kommt das Bike in den Flieger
In diesem Zusatnd kommt das Bike in den Flieger

Für alle, die selbst einmal planen, das Motorrad mit dem Flieger zu verfrachten hier noch ein paar Infos:

Kosten für den Transport des Motorrades von Düsseldorf nach Cancun in Mexiko: 1470,- Euro inklusive aller Gebühren  (wie das dortige Zollprozedere aussehen wird, darüber berichte ich noch).

Zu beachten: Der Tank sollte möglichst leer sein (damit ist gemeint, dass noch ein Viertel des Kraftstoffs im Tank verbleiben darf). Koffer, Werkzeugfach und Tankrucksack bleiben am Motorrad montiert, sollten jedoch leer sein. Ich kann diese Form des Transports bislang nur wärmstens empfehlen und irgendwie bin ich noch immer sprachlos, wie einfach das alles ging.

Zusammen mit meinem Mopped im gleichen Flieger geht es am Ostermontag mit Air Berlin nach Mexiko.

¡Arriba! ¡Ándale! ¡Ándale!

Erik

4 Kommentare

  1. Rainer Müller  —  24. April 2011 at 17:53

    Habe dein Buch Cologne-Schanghai gelesen, fand es toll !! Bin gespannt wie es diesmal läuft, alles gute Gruß Rainer

  2. Panny  —  25. April 2011 at 20:28

    Wir sind gerade vier Tage mit unseren Motorrädern per Segelschiff von Panama nach Kolumbien unterwegs gewesen. NIE WIEDER! Im warsten Sinne des Wortes: zum kotzen! Und die Motorräder sind noch lange nicht eingeführt hier! Hab eben zwei Deutsche getroffen, die seit 10 Tagen darauf warten, daß Ihr Bulli ankommt!

    Ich würde im selbst bei höheren Preisen von besonderen Ausnahmen abgesehen, immer per Flugzeug statt per Schiff transportieren!

    Viel Spaß in Mexiko, Digger!

    Panny

  3. DIrk  —  28. April 2011 at 22:00

    Hi Erik,
    Ich wünsche Dir eine tolle und sicher Reise,
    und freue mich über deine Berichte, Photos und Videos.
    Gib mal Rückmeldung, wenn Du in Kanada bist, dann schreib ich dir die Adresse von Freunden.
    Viele Grüsse aus Köln,
    Dirk

  4. Elmo  —  8. Mai 2011 at 14:38

    Hi Erik,

    freut mich zu hören, dass du wieder unterwegs bist – dann gibt´s „die Tage“ ´mal wieder ein neues Buch, oder? 😉
    Dein Motorrad sieht diesmal aber nicht aus „wie aus der Bucht“, oder?

    Liebe Grüße und eine richtig gute Zeit!
    Elmo

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