Kubas grüner Osten

Erik Peters / Kuba / / 2 Comments / 16 likes

Die Provinz „Guantanamo“ im äußersten Osten Kubas ist neben „Pinar del Rio“ (ganz im Westen) die in meinen Augen schönste des Landes.

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Etlichen Stränden Kubas, die in meinem Lonely Planet Reiseführer oder deutschen Reisekatalogen als „Traumstrand“ verkauft werden, würde ich bestenfalls die Note 3 geben. Wer wirklich einsame Exemplare sucht (die aufgrund des dunklen Sandes oder tückischer Strömungen nicht unbedingt dazu geeignet sind, zwei Wochen auf dem Handtuch oder mit Baden zu verbringen), der wird in der Provinz Guantanamo fündig. Offiziell ist Wildcampen in Kuba verboten. Wer aber die Bewohner einer Farm oder eines kleinen Dorfes fragt, wird immer willkommen geheißen. Ansonsten gilt: wo kein Kläger, da kein Richter (aus diesem Grund ziehe ich es auch vor, nicht unbedingt mit einem Zelt in Signalfarben zu verreisen).

 

Im Regenwaldgebiet des Nationalparks „Alejando de Humbold“ habe ich mich mit Erfolg auf die Suche nach dem kleinsten Frosch der Welt begeben (kaum größer als eine Stubenfliege“, bin mehrfach die legendäre Gebirgsstraße „La Farola“ (die Leuchtturmstraße) gefahren, die auf knapp 50 Kilometern vom trockensten Ort Kubas zum niederschlagsreichsten führt und habe zudem die schönsten Strände des Landes gefunden…

Mein Ziel, der östlichste Punkt des Landes liegt nun nur noch ein paar wenige Kilometer entfernt. Leider muss ich mich allmählich sputen, denn auch diese Reise wird nicht endlos sein.

 

„La Farola“ – eine in Kuba legendäre Straße, die viele sich aufgrund mangelhafter Bremsen – zu Recht - nicht zu fahren trauen. Hier gab es leider mehr folgenschwere Unfälle, als auf den sogenannten „Todesstraßen“ Südamerikas.

„La Farola“ – eine in Kuba legendäre Straße, die viele sich aufgrund mangelhafter Bremsen – zu Recht – nicht zu fahren trauen. Hier gab es leider mehr folgenschwere Unfälle, als auf den sogenannten „Todesstraßen“ Südamerikas.

 

Im Süden der Provinz ist die Landschaft wüstenartig, sehr heiß und trocken. Mich erinnert die Gegend an die Baja California in Mexiko.

Im Süden der Provinz ist die Landschaft wüstenartig, sehr heiß und trocken. Mich erinnert die Gegend an die Baja California in Mexiko.

Der Monte-Iberia-Zwergfrosch (Eleutherodactylus iberia) ist mit gerademal sieben bis acht Millimetern der kleinste Frosch der Welt und wurde – kein Wunder - erst vor wenigen Jahren im Nationalpark „Alejandro de Humbold“ entdeckt. Ich habe Stunden lang im Dschungel gesucht und hätte nicht gedacht, dass ich mich über den Anblick eines Frosches mal so sehr freuen würde… 

Der Monte-Iberia-Zwergfrosch (Eleutherodactylus iberia) ist mit gerademal sieben bis acht Millimetern der kleinste Frosch der Welt und wurde – kein Wunder – erst vor wenigen Jahren im Nationalpark „Alejandro de Humbold“ entdeckt. Ich habe Stunden lang im Dschungel gesucht und hätte nicht gedacht, dass ich mich über den Anblick eines Frosches mal so sehr freuen würde… 

„Guarapo“ wird frisch gepresster, reiner Zuckerrohrsaft genannt, der in den sogenannten „Guaraperas“ für umgerechnet 4 Cent pro Glas verkauft wird. Köstlich!

„Guarapo“ wird frisch gepresster, reiner Zuckerrohrsaft genannt, der in den sogenannten „Guaraperas“ für umgerechnet 4 Cent pro Glas verkauft wird. Köstlich!

Schwein am Spieß gegrillt ist die Nationalspeise im sogenannten „Oriente“ – dem Osten Kubas. Leider eines der sehr wenigen kulinarischen Highlights dieser Reise (und ich habe wirklich so ziemlich alles probiert, was es auf der Insel gibt.) Dazu aber später mehr…

Schwein am Spieß gegrillt ist die Nationalspeise im sogenannten „Oriente“ – dem Osten Kubas. Leider eines der sehr wenigen kulinarischen Highlights dieser Reise (und ich habe wirklich so ziemlich alles probiert, was es auf der Insel gibt.) Dazu aber später mehr…