Thailand

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Motorradfahren in Nordthailand / Tipps Bangkok

Nordthailand ist ein wahres Paradies für Motorradfahrer. Egal, ob man Offroad fahren oder lieber Kurven auf Asphalt schleifen möchte, die Möglichkeiten, die der Norden des Landes bietet, sind vielfältig. Als Ausgangspunkt für alle Touren bietet sich die zweitgrößte Stadt des Landes Chiang Mai an. Hier gibt es ein riesiges Angebot an Motorradverleihern, wo man für kleines Geld genau das richtige Motorrad für sein Vorhaben findet.

Hier kannst Du Dir anschauen, was ich unterwegs so erlebt habe:

 

 Hier geht’s zum Download der GPX-Datei: Mae Hong Son Loop & Helicopter Loop (Offroad) in Nordthailand

 

Mae Hong Son Loop & Helicopter Loop

 Reisetipps Bangkok:

 

Weitere Reiseinfos:

An- und Einreise:

Die Thailändische Hauptstadt Bangkok liegt rund zehn Flugstunden von Deutschland entfernt. Die Flüge kosten je nach Reise- und Buchungszeit zwischen 500 und 1.000 Euro für Hin- und Rückflug. Mit etwas Glück findet man manchmal sogar Angebote für unter 400 Euro. Inlandsflüge von Bangkok weiter nach Chiang Mai kann man direkt vor Ort buchen. Die Preise für ein Ticket liegen liegen zwischen 30 und 60 Euro (one way). Die Flugdauer beträgt eine Stunde.

Die Zeitverschiebung beträgt von der Deutschen Winterzeit aus +6 Stunden.

Für die Einreise nach Thailand ist für EU Bürger ein noch mindestens 6 Monate gültiger Reisepass erforderlich. An der Passkontrolle bekommt man dann ein 30 Tage gültiges Standard Visum ausgestellt.

Wenn man bei der Einreise kein Weiter- oder Rückreiseticket vorweisen kann, so ist ein Touristen Visum erforderlich, das man vor der Einreise bei einer thailändischen Botschaft in Deutschland einholen muss.

 

 

Motorradeinfuhr:

Ich habe mein Motorrad mit „Yusen Logistics“ auf der Strecke Düsseldorf – Bangkok – Tokio – Düsseldorf verfrachtet.

Seit 2017 ist es leider nicht mehr möglich, Thailand mit dem eigenen Motorrad zu bereisen. Die einzige Möglichkeit besteht darin, nach Zahlung von mehreren tausend Euro in Begleitung eines Guides in maximal zehn Tagen auf dem Transitweg durchs Land geschleust zu werden. Mit Reisen hat das leider nichts mehr zu tun.

Mietmotorräder sind von der  schwachsinnigen Regelung zum Glück ausgenommen.

 

Motorrad mieten:

Ein Motorrad zu mieten ist derzeit die einzige Option.  Ich würde die Stadt Chiang Mai als Ausgangspunkt für eine Motorradtour empfehlen, da hier das Angebot an Verleihern sehr groß ist. Einen sehr guten Ruf genießt POP Rider (auch „Mr. Pop“ genannte), der fast 1.000 Motorräder im Angebot hat.

Eine brauchbare 250er Enduro kostet 700 Bath pro Tag (=18,50 Euro)

Eine Yamaha XV950 ist für 1500 Bath pro Tag (=39,70 Euro)

Ab einer Verleihdauer von einer Woche sind deutliche Preisnachlässe drin.

Hier die Kontaktdaten von POP Rider:

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Tanken:

Wer in Thailand mit dem eigenen Fahrzeug unterwegs ist, der braucht sich keine Sorgen um die Spritversorgung zu machen. Das Tankstellennetz ist sehr gut ausgebaut. Auch in ländlichen Gebieten. In manchen Regionen kann es aber vorkommen, dass man mit sehr kleinen Verkaufsstellen vorlieb nehmen muss, wo der Sprit entweder aus Fässern oder gar aus Plastikflaschen abgefüllt wird.

Die Kosten betragen in Thailand ca. 1 Euro pro Liter.

 

Verkehr:

Ich will um Himmels Willen nicht dazu aufrufen geltende Verkehrsregeln vor Ort zu brechen, aber ich weiß aus eigener Erfahrung – und ich habe einige brenzlige Situationen erlebt – dass man in Südostasien am sichersten unterwegs ist, wenn man sich eben nicht unbedingt an jede Regel hält, sondern so fährt, wie man das in der jeweiligen Situation für am sichersten hält. Falls es dann doch einmal zu einem Unfall kommen sollte, dann muss man sich im Klaren darüber sein, dass man als Ausländer stets die Schuld trägt – egal ob unschuldig oder nicht. Die thailändische Polizei beispielsweise vertritt den Grundsatz, dass es nicht zum Unfall gekommen wäre, wenn man zuhause geblieben wäre.

Verglichen mit anderen Regionen Südostasiens, sind im Norden Thailands kaum Fahrzeuge unterwegs.

 

Kosten:

Essen: Am günstigsten isst man in den kleinen Garküchen. Ein einfaches aber sehr leckeres Gericht wie etwa Pad Thai, gebratene Nudeln oder Reis bekommt man ab etwa 30 Bath. Das entspricht umgerechnet etwa 75 Cent.

Bier: Ein Bier, das in der Regel immer in der Flasche serviert wird, ist im Verhältnis zum Essen relativ teuer und kostet pro 0,6 Literflasche rund 2 Euro.

Übernachtungen: Unterkünfte sind in Südostasien so günstig, dass ich erstmals auf einer Reise auf die Mitnahme von Zelt und Schlafsack verzichtet habe. Ich habe in den drei Monaten vor Ort ziemlich genau 1.000 Euro für Übernachtungen ausgegeben, was durchschnittlich 11 Euro pro Nacht entspricht. Manchmal bekommt man ein brauchbares Zimmer schon für etwa 2,50 Euro – in touristischen Gegenden, gerade auf den Inseln oder an der Küste muss man etwas mehr einkalkulieren. Man sollte wissen, welcher Übernachtungsstandard einem wichtig ist. Selbst gehobene Hotels sind in Thailand im Vergleich zu anderen Ländern sehr günstig.

Kommunikation:

Vor ein paar Jahren hätte ich es nie für möglich gehalten, dass ich das Smartphone einmal zu den wichtigsten Ausrüstungsgegenständen zählen würde. Egal ob man ein Hotel buchen, einen Wechselkurs umrechnen oder sich über das nächste Reiseziel informieren möchte – alle nötigen Informationen sind nur wenige Klicks entfernt.

Mich hat überrascht, was für ein gutes und modernes Telekommunikationsnetz es in Thailand gibt. SIM-Karten (ich war sehr zufrieden mit dem Anbieter „True-Move“) werden an allen großen Flughäfen oder in jedem Supermarkt angeboten und kosten bei einer 30-tägigen Nutzung und 9! GB Datenvolumen umgerechnet nur rund 20 Euro. Sowohl in Sachen Netzabdeckung als auch bei der Geschwindigkeit, sind uns die Thailänder Lichtjahre voraus!

Anrufe nach Deutschland kosten ca. 5 Cent pro Minute. Bei Bedarf kann man sein Guthaben problemlos aufladen.

In Laos und Kambodscha beschränkte sich die Nutzung des „WIFI“, wie WLAN international heißt, auf Cafés, Restaurants und Unterkünfte.

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