Reiseplanung/ Navigation

Erik Peters / Abenteuer Asien / / 0 Comments / Like this

Der Zufall führt einen oft an die schönsten Orte!

Das Planen einer Reise ist für viele fast so schön, wie die Reise selbst. Auch ich liebe es, stundenlang über der Landkarte zu brüten, Routen darin einzuzeichnen und im Reiseführer Sehenswürdigkeiten zu markieren, die ich nicht verpassen will. Doch bei all der Vorfreude sollte man sich nicht zu sehr im Detail verlieren. Wenn ich eines auf Reisen gelernt habe, dann ist es die Tatsache, dass es unterwegs sowieso anders kommt, als geplant.

Mein Tipp: suche dir die Sehenswürdigkeiten oder Orte raus, die dir wirklich wichtig sind. Verzichte auf kilometergenaue Routenplanung. Das Unerwartete und die Überraschungen sind es doch gerade, die eine unvergessliche Reise erst ausmachen. Verlass dich stattdessen häufiger auf den Rat anderer Reisender und frage die Einheimischen (insofern das sprachlich machbar ist). Gehe auf Leute zu! Du wirst sehen, dass die Reise dadurch eine ganz andere Qualität erreicht. Überlasse einen Teil der Reise auch dem Zufall, denn auch der führt einen immer wieder an die schönsten Orte.

 

Satellitennavigation vs. Landkarte

Ich bevorzuge die gute alte Landkarte im Tankrucksack. Mit Ihr kann ich mir viel besser vorstellen, wie die Landschaft aussieht und die Distanzen besser abschätzen. Mein GPS-Gerät würde ich als zusätzliches Hilfsmittel oder auch „Männerspielzeug“ bezeichnen. Es kommt vor allem dann zum Einsatz, wenn ich in einer fremden Stadt eine Adresse oder etwa den kürzesten Weg zur nächsten Tankstelle suche. Wenn man nur noch einen Schluck Benzin im Tank hat, dann weiß man ein solches Gerät erst wirklich zu schätzen.

Ich habe seit nunmehr über 20 Jahren GPS Geräte der Firma Garmin im Gebrauch. Vom ersten Modell, dem „GPS12“, dass einem nur eine Koordinate anzeigte, bis zum aktuellen Garmin GPS64s hat die Entwicklung wahre Quantensprünge gemacht.

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Wenn die Geräte von Garmin nicht so unglaublich langsam wären und ich in Sachen Kundendiesnt auch mal eine positive Erfahrung gemacht hätte, dann würde ich jetzt sogar eine Kaufempfehlung aussprechen. Eigentlich nutze ich das Gerät nur, weil  ich noch keine passende Alternative gefunden habe.

Doch trotz der vielen Kritikpunkte bietet das Gerät genau die zwei Eigenschaften, die mir wichtig sind und die ich bislang bei keinem anderen Gerät finden konnte:

  • Zum einen brauche ich ein Gerät, dass ich auch nutzen kann, wenn ich zu Fuß unterwegs bin – sei es beim Wandern irgendwo in der Wildnis oder im Großstadtdschungel. Das Gerät muss handlich sein und idealerweise in die Hosentasche passen.
  • Zum anderen muss es OpenStreetMap Karten verarbeiten können. Die sind nicht nur kostenlos, sondern in vielen Fällen sogar besser, als die kostspieligen Garmin Karten.
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